10 Gründe, warum wir mehr Avocados essen sollten

Wir lieben Avocados! Nicht nur weil uns eine leckere Guacamole jedes Mal in den siebten Food-Himmel katapultiert und wir uns über eine Scheibe Vollkorntoast mit Avocado freuen wie kleine Kinder. Sondern weil Avocados auch unglaublich gesund sind. Wir haben 10 Gründe gefunden, warum wir mehr Avocados essen sollten.

Avocado essen ist gesund

Avocados sind lecker und obendrein gut für Körper, Geist und Seele! Damit sind sie quasi der Superstar unter den Superfoods. Diese Kräfte verdanken die Avocados ihren vielfältigen, gesunden Nährstoffen. Es überrascht uns also nicht, dass Wissenschaftler immer wieder neue Vorteile für die Gesundheit entdecken, die der Verzehr von Avocados mit sich bringen.

Hier sind 10 Gründe, warum wir mehr Avocados essen sollten:

#1 Mehr Avocados machen fit, nicht fett

Die Avocado ist ein unglaublich guter Lieferant von Mikronährstoffen, die der Körper braucht, um seinen Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. So stecken in einer Avocado viele wichtige Mikronährstoffe, die der folgenden empfohlenen Tagesdosis entsprechen:

  • Vitamin K1: 36%
  • Vitamin B9 (Folate): 30%
  • Vitamin C: 20%
  • Vitamin B5 (Pantothensäure): 20%
  • Kalium: 20%
  • Vitamin B6: 20%
  • Vitamin E: 13%
  • Vitamin B3 (Niacin): 13%
  • Kupfer: 12%
  • Vitamin B2 (Riboflavin): 11%
  • Magnesium: 10%
  • Mangan: 10%
Vollkorntoasts mit Avocado sind lecker und gesund

Dank den grossen Mengen an ungesättigten Fette in der Avocado können die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente leichter aufgenommen und einfacher in Energie umgewandelt werden. Gleichzeitig enthalten Avocados nur wenig Fruchtzucker. Die besten Voraussetzungen also, damit du gesund und fit bleibst.

#2 Avocados wirken blutdrucksenkend

Avocados haben einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fetten, also gesunde Fette. Die Wissenschaft hat mehrmals bestätigt, dass diese Fette von Bedeutung für ein gesundes Herz sind und blutdrucksenkend wirken. Einfach ungesättigte Fette können ausserdem einer Insulinresistenz, die zu Diabetes Typ 2 führen kann, vorbeugen. Und damit bereits zum nächsten Zaubertrick der Avocado:

#3 Avocados essen, verhindert Blutzuckerspitzen

Avocados enthalten zwei Arten von Fasern: unlösliche und lösliche. Während beide Fasern wichtig sind, haben lösliche Ballaststoffe einen entscheidenden Vorteil: Sie können gezielt den Blutzucker- und Cholesterinspiegel senken. Der gesunde Fettgehalt sorgt zusätzlich für eine Verlangsamung der Verdauung und der Zuckeraufnahme, wodurch Zuckerspitzen nach den Mahlzeiten verhindert werden und du dich länger satt fühlst.

#4 Avocados sind entzündungshemmend

Avocados gelten als eine der besten Superfoods, wenn es um die Vorbeugung von Alzheimer geht, da sie Entzündungen im Körper reduzieren. Das liegt vor allem an den Omega-3-Fettsäuren sowie am Vitamin E, die in der Avocado enthalten sind. Zusätzlich konnten klinische Studien nachweisen, dass ein erhöhter Avocadoverzehr das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen kann. Auch chronische Gelenkschmerzen können aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung der Avocado gelindert werden.

#5 Avocados sorgen für eine gesunde Haut

Das in der Avocado enthaltene Vitamin A unterstützt die Blutbildung, sorgt für ein starkes Bindegewebe und damit für eine gesunde, schöne Haut. Darüber hinaus ist Vitamin A auch für gesunde Knochen und Zähne sehr wichtig.

Kaltgepresstes Avocadoöl, 125 ml, aus dem Onlineshop kaia.ch

Avocados zeigen ihre positive Wirkung aber nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als wirkungsvolle kosmetische Zusätze, zum Beispiel in Gesichtsmasken. Durch ihren hohen Fettgehalt spendet die Avocado der Haut Feuchtigkeit, reinigt sie und kann sogar Falten mindern. Die Carotinoide, die in der Frucht enthalten sind, schützen vor UV-Strahlen, die für die Hautalterung verantwortlich sind. So gesehen sind Avocados ein super Anti-Aging-Mittel!

Sollte die Avocado also etwas überreif sein, verarbeite sie unbedingt zu einer reichhaltigen Gesichtsmaske! Tipp: Püriere die Avocado und mische etwas Joghurt und Honig unter. Auftragen, zehn Minuten einwirken lassen, fertig! Hier gibt es noch mehr natürliche Kosmetik, die du selber herstellen kannst. Wer keine Zeit hat, der trägt einfach ein hochwertiges Avocado-Öl auf oder eine Vitamincreme mit Avocado sorgfältig auf das Gesicht auf.

Vitamincreme aus Avocado aus dem Onlineshop kaia.ch

#6 Avocados für gesundes, glänzendes Haar

Das Leben in der Grossstadt mit der hohen Luftverschmutzung, der Urlaub am Meer an der salzigen Luft und auch das Sonnenbaden im Garten auf der Liege machen unsere Haare trocken und spröde. Abgase, Salze und UV-Strahlen entziehen dem Haar Feuchtigkeit und es wird stumpf oder bricht sogar ab.

Eine Haarkur mit Avocado bringt Glanz und Geschmeidigkeit zurück. Das wertvolle Öl der Frucht ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, die das Haar optimal pflegen und spröde Stellen reparieren. Und so gehts: Für eine Pflegekur wird das Fruchtfleisch einer weichen Avocado mit zwei Esslöffeln Sonnenblumenöl und einem Spritzer Zitronensaft mit einer Gabel zu einem cremigen Brei verrührt. Die Masse in das gewaschene, noch feuchte Haar einmassieren und mit Frischhaltefolie oder einem Handtuch abdecken. Nach 15 Minuten gründlich ausspülen. Die Säure der Zitrone entfernt zusätzlich Rückstände anderer Pflegeprodukte und verhilft so zu noch mehr Glanz.

Pflanzen-Haarfarbe, dunkelbraun, aus dem Onlineshop kaia.ch

#7 Avocados schützen die Augen

Avocados wirken sich positiv auf unser Sehvermögen aus. Das in der Avocado enthaltene Vitamin A hilft der Netzhaut und Linse, sich vor freien Radikalen zu schützen und das Lutein beugt einer altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) vor, eine Netzhauterkrankung des Auges, die mit einem allmählichen Funktionsverlust des Gewebes einhergeht.

#8 Mehr Avocados essen macht glücklich

Die Bitterstoffe der Avocado helfen bei Schlafstörungen und lindern Stressgefühle und Nervosität.  Schlecht drauf, gereizt, genervt? Eine Avocado kann dir helfen! Bereits eine Frucht deckt den Tagesbedarf an Vitamin B6, das sich positiv auf unser seelisches Wohlbefinden auswirkt. Frauen sind auf den grünen Glücksbringer noch mehr angewiesen als Männer, da sie Vitamin B6 schlechter verwerten und speichern können.  Also Frauen, ran an die Avocados!

Avocados essen macht glücklich

#9 Mehr Avocados essen ist gesund für die Verdauung

Avocados liefern mit ihrem hohen Anteil an Ballaststoffen einen wichtigen Beitrag zur Darmgesundheit. Mit fast sieben Gramm auf 100 Gramm ist die Avocado eine wahre Superquelle für die wichtigen Pflanzenfasern. Durch eine erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen können viele Probleme, wie Verstopfung oder Durchfall, verhindert werden. Ausserdem dienen Ballaststoffe den „guten“ Bakterien unseres Darms als Nahrung. Wer also viele Avocados zu sich nimmt, verbessert nachhaltig seine Darmflora.

#10 Avocados schmecken einfach genial

Wenn das mal kein Grund ist, mehr Avocados zu essen!

Damit wir euch die Superfrucht schmackhaft machen können, hier unsere drei Lieblings-Avocado-Rezepte:

Süsskartoffel mit Avocado und Granatapfel
Leckeres Rezept von chefkoch.de: Süsskartoffel mit Avocado und Granatapfel

Zu guter Letzt noch ein paar Tipps:

  1. In der Regel werden Avocados unreif geerntet und sind damit auch noch beim Kauf ziemlich hart. Lass die Avocado Zuhause noch ca. drei Tage nachreifen!
  2. Wenn du die Avocado vorsichtig drückst und sie sich leicht weich anfühlt, dann ist sie reif. In diesem Zustand solltest du sie dann auch verarbeiten, ansonsten wird sie plötzlich schnell braun und matschig.
  3. Falls du die Avocado länger frisch halten möchtest: Lass den Kern in der aufgeschnittenen Avocado drin, da dieser Enzyme enthält, die die Avocado vor dem braun werden schützen. Oder lege die Avocado zusammen mit einer halben Zwiebel in eine Tupperdose. Die Zwiebel verhindern ebenfalls, dass die Avocado zu schnell braun wird. Meistens werden reife Avocados aber sowieso innert kürzester Zeit verschlingt… sie sind zu lecker!

Hast du heute schon eine Avocado verputzt? Wie isst du die Avocado am liebsten? Oder hast du weitere Tipps für eine schöne Haut und glänzendes Haar? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

6 Antworten auf „10 Gründe, warum wir mehr Avocados essen sollten“

  1. Habt ihr euch schon mal damit befasst, wie so viele Avocados produziert werden? Und dann sollen wir sie uns auch noch ins Gesicht und in die Haare schmieren. Ich finde diese Empfehlungen sehr bedenklich, der Umwelt wegen

    1. Liebe Frieda

      Danke für dein Kommentar. Wir verstehen deinen Einwand. Du greifst ein Thema auf, an dem alle Avocado Liebhaber in den letzten Jahren nicht vorbei gekommen sind. Auch wir von KAIA nicht. Der Aufschrei war gross, was die Ökobilanz der Avocado angeht. Hauptsächlich wegen den grossen Mengen an Wasser, die der Avocado-Anbau verschlingt und die weiten Transportwege. Doch ganz so einfach sei es nicht, wie Manuel Klarmann, CEO des ETH-Spin-Offs Eaternity, erklärt. Er berechnet für Unternehmen und Gastrobetriebe die Umweltbilanz von einzelnen Lebensmitteln. Er misst unteranderem den CO2-Gehalt, den Wasserverbrauch und die Kalorienanzahl von Früchten, Gemüsen oder Fleisch. Wichtig bei der Ökobilanz sei

      1. primär das Transportmittel und nicht der Transportweg: Wenn Avocados von Spanien eingeflogen werden, ist das für die Ökobilanz viel schlechter, als wenn sie von Mexiko her mit dem Schiff kommen.

      2. das Verhältnis von Nährwert und CO2-Bilanz oder Wasserverbrauch: Avocados haben viele gesunde Nährstoffe und machen länger satt als andere Früchte.

      Bei allen Lebensmitteln, die hauptsächlich importiert werden, tragen viele verschiedene Faktoren dazu bei, ob die Ökobilanz eher positiv oder negativ ausfällt.

      Die Avocado generell als “böse” zu betiteln, ist laut Manuel Klarmann nicht gerechtfertigt. Und auch wir finden, die Avocado müsse viel differenzierter betrachtet werden. Berücksichtigt man beim Einkauf alle Faktoren, ist die Avocado weniger problematisch als angenommen. Das schwierige ist nur, dass den Konsumenten die nötigen Informationen dazu fehlen (die Produkt Transparenz bei Retail und Gastro lässt generell zu wünschen übrig).

      Wir appellieren an die Community, möglichst bewusst zu konsumieren, egal ob es sich dabei um Avocados, andere Lebensmittel oder sogar Dienstleistungen handelt.

      Wir hoffen, dass wir alle in verschiedenen Bereichen des Lebens und jeder auf seine Art etwas zur Ökobilanz beitragen, damit uns unsere schöne Welt noch lange erhalten bleibt.

      Liebe Grüsse,
      KAIA

  2. Das ist ja alles schön und gut,wie Ihr die Avocado anpreist…aber die enormen Nachteile die ein erhöhter Avocadokonsum mit sich bringt lässt ihr komplett weg!!! Was ist mit dem unsinnigen Wasserverbrauch,der Bodenbelastung und der Nachteile für Mensch,Tier und Umwelt in diesen Regionen,wo diese angebaut werden…? Ich dachte Ihr Unternehmen steht auch für Nachhaltigkeit und Umweltinteressen ,nicht nur Gesundheit..die Gesundheit der Natur hat meines Erachtens doch Priorität…wenigstens könntet Ihr auch die Problematik dahinter erwähnen,ich finde es verantwortungslos wie Ihr hier die Avocado in den Himmel lobt,man könnte annehmen ein Avocadogrossunternehmen hätte diesen Artikel gesponsert…sogar für trockenes Haar wird es angepriesen,wo es doch unzählige andere Alternativen gibt…unglaublich!

    1. Liebe Manuela

      Danke für dein Kommentar und deine Inputs. Du greifst ein Thema auf, an dem alle Avocado Liebhaber in den letzten Jahren nicht vorbei gekommen sind. Auch wir von KAIA nicht. Der Aufschrei war gross, was die Ökobilanz der Avocado angeht. Hauptsächlich wegen den grossen Mengen an Wasser, die der Avocado-Anbau verschlingt und die weiten Transportwege. Doch ganz so einfach sei es nicht, wie Manuel Klarmann, CEO des ETH-Spin-Offs Eaternity, erklärt. Er berechnet für Unternehmen und Gastrobetriebe die Umweltbilanz von einzelnen Lebensmitteln. Er misst unteranderem den CO2-Gehalt, den Wasserverbrauch und die Kalorienanzahl von Früchten, Gemüsen oder Fleisch. Wichtig bei der Ökobilanz sei

      1. primär das Transportmittel und nicht der Transportweg: Wenn Avocados von Spanien eingeflogen werden, ist das für die Ökobilanz viel schlechter, als wenn sie von Mexiko her mit dem Schiff kommen.

      2. das Verhältnis von Nährwert und CO2-Bilanz oder Wasserverbrauch: Avocados haben viele gesunde Nährstoffe und machen länger satt als andere Früchte.

      Bei allen Lebensmitteln, die hauptsächlich importiert werden, tragen viele verschiedene Faktoren dazu bei, ob die Ökobilanz eher positiv oder negativ ausfällt.

      Die Avocado generell als “böse” zu betiteln, ist laut Manuel Klarmann nicht gerechtfertigt. Und auch wir finden, die Avocado müsse viel differenzierter betrachtet werden. Berücksichtigt man beim Einkauf alle Faktoren, ist die Avocado weniger problematisch als angenommen. Das schwierige ist nur, dass den Konsumenten die nötigen Informationen dazu fehlen (die Produkt Transparenz bei Retail und Gastro lässt generell zu wünschen übrig).

      Wir appellieren an die Community, möglichst bewusst zu konsumieren, egal ob es sich dabei um Avocados, andere Lebensmittel oder sogar Dienstleistungen handelt.

      Wir hoffen, dass wir alle in verschiedenen Bereichen des Lebens und jeder auf seine Art etwas zur Ökobilanz beitragen, damit uns unsere schöne Welt noch lange erhalten bleibt.

      Liebe Grüsse,
      KAIA

  3. Mein Avocado Rezept: die Avocado der Länge nach halbieren. Mit einem Teelöffel das Fruchtfleisch zerteilen bzw. zermatschen. Dann etwa zwei Teelöffel Kürbiskernöl , etwa ein Teelöffel Zitronensaft und Kräutersalz dazu und weiter zermatschen – fertig! Dazu schmeckt ein Butterbrötchen/Semmel sehr gut.

    1. So simpel und so lecker!!! Der Sommer kann kommen! Danke lieber Wolfang für dein Rezept 😉

      Grüsse,
      Dein KAIA Team

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