Tschau PET: die besten Alternativen zu Plastikflaschen

Das Trinken aus Plastikflaschen ist schlecht für die Umwelt und kann auch deiner Gesundheit schaden. Wiederbefüllbare Trinkflaschen für unterwegs sind umweltfreundliche und gesunde Alternativen zu Plastikflaschen. Doch das Angebot ist gross und nicht alle Materialien eignen sich gleich gut. In diesem Beitrag sagen wir dir wieso sich der Umstieg von Plastikflaschen auf wiederauffüllbare Trinkflaschen lohnt und zeigen dir unsere Lieblingsprodukte – für dich selbst oder als Geschenk.

Aus diesen Gründen ist das Trinken aus Plastikflaschen ungesund:

Sie sind umweltbelastend!

Diese werden aus Materialien hergestellt, deren Zerfall hunderte von Jahren dauert. Es gibt zwar verschiedene Firmen, die versuchen, Plastikflaschen umweltfreundlicher zu machen, doch dies hat die Umweltbelastung nur minimal reduziert. In verschiedenen Studien wird bestätigt, dass mehr Plastikflaschen auf dem Müll als beim Recycling landen. Außerdem zersetzen sich die „biologisch abbaubaren“ Flaschen lange nicht so gut wie behauptet wird, meist werden sie einfach aus weniger Plastik produziert.

Plastikflaschen Kontamination

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Die Flaschen können Schadstoffe enthalten!

Das für die Flaschen verwendete Plastik ist nicht nur für die Umwelt schädlich, es kann auch Krankheiten verursachen. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass BPA (eine Chemikalie, welche für die Herstellung von Plastik verwendet wird) sich in Lebensmitteln anreichert. Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass es beim Menschen den Hormonhaushalt beeinflusst.

Plastikflasche

Was ist BPA?

Auf der Suche nach einer Formel für ein durchsichtiges und widerstandsfähiges Material, mixten Wissenschaftler in den Sechziger Jahren erstmals den Stoff „Bisphenol A“ (BPA) mit dem giftigen Gas Phosgen.

BPA wurde vorher verwendet, um das weibliche Sexualhormon „Östrogen“ zu imitieren. In Kombination mit Phosgen wurde der Stoff schliesslich zur Synthese von Polycarbonaten zweckentfremdet.

Dieser Kunststoff wird heute überall verwendet – auch in Plastikflaschen. Im Jahr 1988 entdeckte die Genforscherin Patricia Hunt allerdings durch einen Zufall, dass sich BPA gerne vom Plastik löst und sämtliche anliegenden Substanzen befällt. Hat sich die Chemikalie erst einmal von dem Plastik gelöst, wird es zu einem sogenannten Endokrinen Disruptor. Als solche werden Substanzen bezeichnet, die unser Hormonsystem verändern und dadurch unserer Gesundheit schaden.

Laut Studien könnte BPA demnach Fruchtbarkeitsprobleme verursachen, sowie Krankheiten, wie Diabetes und ADHS auslösen. Weitere Folgen könnten neben Hirnschäden auch Fehlgeburten sein – und diese Gefahren lauern alle in einer einfachen Plastikflasche!

Tschüss BPA, hallo PET!

Die heutigen Kunststoffgefässe bestehen glücklicherweise fast alle aus PET. Bei der Herstellung dieser Behälter wird kein Bisphenol A mehr verwendet. Trotzdem stellt PET nicht die grosse gesundheitliche Rettung dar. In zwei Präparate stellten Forscher auch bei PET-Flaschen östrogenähnliche Auswirkungen fest. Bis also ein gesundes Bio-Plastik erfunden wird, empfiehlt es sich vielleicht doch lieber einen Bogen um Plastikflaschen zu machen.

PET

Es gibt super Alternativen zu Plastikflaschen!

Um Geld zu sparen, gesünder zu leben und die Umwelt zu schonen, kannst du eine langlebige Trinkflasche verwenden, um Wasser abzufüllen. Es gibt verschiedenste Modelle auf dem Markt. Auch für zu Hause gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Du kannst zum Beispiel einen Wasserkrug mit Filter kaufen, um das Leitungswasser zusätzlich zu filtern. Es gibt auch Filter, die direkt am Wasserhahn angebracht werden können, um die Wasserqualität zu verbessern.

Du trinkst täglich so viel Wasser, damit dein Körper Schadstoffe darin löst und mit dem Urin los werden kann, da macht es doch Sinn, darauf zu achten, dass Dein Trinkwasser so unbelastet wie möglich in Deinen Körper gelangt.

Glasflaschen

Mehrwegflasche, aber welche?

Die Suche nach einer guten Trinkflasche führt meist zur Frage nach dem richtigen Material. Einerseits soll eine Trinkflasche ja keine bedenklichen Stoffe enthalten, vor allem kein BPA.

Andererseits könnte ein Kriterium für eine wiederbefüllbare Trinkflasche sein, dass sie möglichst leicht ist, damit sie sich gut transportieren lässt. Zudem ist es sicherlich ein Vorteil wenn sie sich einfach reinigen lässt, auch in der Spülmaschine. Die Trinkflasche sollte sicherlich dicht sein und natürlich möglichst lange halten.

Die gewünschten Eigenschaften findet man vor allem bei zwei Materialien: Glas und Edelstahl . Wir zeigen dir welcher unser Liebling unter den wiederbefüllbaren Trinkflaschen ist!

Glas – schick und clean

Glasflaschen sind geschmacksneutral, schadstofffrei und hygienisch, weil sie spülmaschinenfest sind und sich einfach reinigen lassen.

Unser Favorit – die Trinkflaschen von Soulbottles

Eigentlich sind Soulbottles perfekt: Ihre künstlerischen Designs machen die BPA-freien Trinkflaschen zum echten Hingucker.

Das Glas für Soulbottles wird in Deutschland hergestellt und der Bügelverschluss macht sie absolut auslaufsicher.

Soulbottle

Damit das Glas aber einigermassen bruchsicher ist, muss es dicker sein – das macht die Soulbottles schwer. Eine leere Trinkflasche mit 0,6 Liter Füllmenge wiegt knapp 500 g. Dafür hält sie normalerweise einen Sturz auf Holz oder Teppichboden aus, genauso den alltäglichen Gebrauch im Rucksack oder der Handtasche.

Für Sport und Wandern sind Soulbottles wegen des Gewichts vielleicht nicht ganz optimal. Wo aber im Alltag ein wenig Gewicht in der Tasche nicht stört, da empfiehlt sich die Soulbottles als schicke und zugleich BPA-freie Trinkflasche.

Edelstahl – leichter als Glas

Edelstahl hat ähnliche Eigenschaften wie Glas: es ist hygienisch (spülmaschinenfest und gut zu reinigen), geschmacksneutral und schadstofffrei – nur für Menschen mit schwerer Nickelallergie sind Edelstahlflaschen nicht empfehlenswert. Edelstahlflaschen sind nicht einmal halb so schwer wie Glasflaschen.

Bist du schon von Plastikflaschen auf eine Alternative umgestiegen? Welche ist deine Lieblingsflasche? Teile es mit uns in den Kommentaren!

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