Frühlingsputz im Kleiderschrank – wohin mit der Altkleidung?

Wie du motiviert mit dem Frühlingsputz beginnen kannst, haben wir schon hier geklärt. Aber vielleicht hast du auch Probleme mit dem Kleiderschrank, der aus allen Nähten zu platzen droht. Wie können wir uns mit System von einigen Teilen trennen und was geschieht danach mit der Altkleidung? Tipps und Tricks dazu verraten wir dir in diesem Blogbeitrag!

Aller Anfang ist schwer

Du stehst vor deinem Kleiderschrank und siehst kein einzelnes Kleidungsstück, von dem du dich trennen möchtest? So machst du es dir einfacher: Mach auf dem Boden und deinem Bett Platz, nimm jedes (!) Stück einzeln aus dem Schrank und teilst alle Stücke in folgende Rubriken ein:

  • Mehr als ein Jahr lang nicht mehr getragen
  • Basics
  • Noch nie getragen / passt nicht
  • Wird bestimmt mal wieder Mode
  • Erinnerungsstücke

Altkleidung

Jetzt hast du schon viel mehr Ordnung und weisst, was du überhaupt besitzt. Bestimmt hast du mindestens ein Teil schon vergessen, stimmt’s?

Mehr als ein Jahr lang nicht mehr getragen

Sei ehrlich zu dir selber: warum hast du die Jeans schon viele Monate nicht mehr getragen? Ist sie unglaublich unbequem und du findest es bloss schade, das viele Geld wieder wegzuwerfen? Dann ist das leider kein Grund, das Teil in deinem Schrank zu lassen. Für diese Art von Altkleidung haben wir weiter unten Möglichkeiten, wie du einen Teil des Kaufbetrags wieder zurückbekommen kannst.

Wenn du die Leo-Jacke einfach aus den Augen verloren hast und du dir ganz sicher bist, sie jetzt ideal kombinieren zu können, darf sie bleiben. Aber spätestens wenn sie beim nächsten Frühlingsputz noch immer im Kleiderschrank verstaubt, muss sie weg.

Basics

Die schwarze Hose und das weisse Shirt tragen wir oft mindestens einmal in der Woche. Hier musst du nicht ganz so kritisch sein, aber wenn das Shirt mehr grau oder gelb als weiss ist, solltest du vielleicht über einen Ersatz nachdenken.

Jeans

Noch nie getragen / passt nicht

Seien wir ehrlich: das alles sind Teile, die aus übertriebenem Optimismus und “wenn… dann”-Gedanken gekauft wurden. Der pinke Blazer, zu dem nur noch die Sommerbräune fehlt, das Paillettenkleid, das noch immer auf den Einsatz bei einer Silvesterparty wartet und das bauchfreie Shirt, in dem wir uns bei jedem Gewicht trotzdem unwohl fühlen würden, werden wir ganz sicher nie tragen. Raus!

Wird bestimmt mal wieder Mode

Dass sich modische Trends in gewissen Abständen wiederholen ist wahr, ein Beispiel sind Schlaghosen die seit einigen Jahren wieder Aufwind bekommen.
Andererseits wünschen wir uns kein Revival der kitschigen Juicy Couture Trainingsanzüge und wenn wir ehrlich sind, würden wir trotzdem die neuste Kollektion kaufen.

Erinnerungsstücke

Klar, dass wir uns nicht vom Standesamt-Kleid oder der Jacke von Grossmutter trennen können. Aber ist der Kleiderschrank wirklich der beste Ort für solche Stücke? Du könntest dir überlegen, eine Box für diese Erinnerungsstücke anzulegen und sie im Dachstock aufzubewahren. Bitte nicht im Keller, da könnten sie schimmeln!

Boxes

Was machen mit der Altkleidung?

Du hast dich erfolgreich von einigen Kleidungsstücken trennen können. Aber wohin mit den Teilen? Abgesehen von tatsächlich kaputten Dingen wie löchrige Socken oder zerrissene Shirts ist der Abfalleimer nämlich nicht der richtige Ort.

Cash me at the Flohmarkt!

Ob du einen Stand an einem Flohmarkt mieten möchtest, deine Teile auf diversen Internetportalen wie anibis.ch zum Verkauf anbieten möchtest oder in eine Facebookgruppe postest, ist dir überlassen.
Bei dieser Art wirst du aber nur mit sehr gut erhaltenen Stücken und Markenkleidung Erfolg haben.

Spenden und Gutes tun

Sammelboxen sind zwar teilweise umstritten, da nicht alle Teile tatsächlich gratis an Bedürftige abgegeben, sondern in anderen Ländern weiterverkauft werden und so dem lokalen Textilmarkt schaden. Aber seriöse Unternehmen wie TEXAID weisen transparent aus, was genau mit den abgegebenen Textilien passiert.

Die Caritas nimmt ebenfalls Kleiderspenden entgegen und stellt diese benachteiligten Menschen zur Verfügung. Da möchte man fast noch mehr aussortieren!

Swap it!

In den USA bereits weit verbreitet, bei uns noch relativ unbekannt: Swap Parties! Lade deine Freundinnen ein und nehmt alle eure aussortierten Teile mit. Entweder tauscht ihr 1:1, also ein Stück gegen ein anderes. Wenn die Kleidungsstücke sehr unterschiedlichen Wert haben, zum Beispiel ein Burberry-Schal und ein Basic von Zara, könnt ihr feilschen. Das macht viel Spass und die neuen Teile frischen deinen Kleiderschrank auf!

Kleider

Zurückbringen

Einige Stores wie H&M nehmen alte Kleidung entgegen, auch von anderen Marken. Pro abgegebenem Sack bekommst du einen Gutschein, den du in neue Lieblingsteile investieren kannst.

DIY – mit Kreativität zu neuen Stücken

Wenn du eine kreative Ader hast, wirst du viel Spass beim Altkleider-DIY haben. Pinterest liefert eine beinahe endlose Auswahl an Ideen zum selber machen. Aus dem alten Wollpulli entstehen neue Handschuhe, die langweiligen Jeans werden mit Quasten verziert und aus dem Hemd entsteht ein schönes Kleid.

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